Investoren sollen verdienen
SKIM entwickelt individuelle Lösungen
"Wir vertreten Ihre Interessen - und nur die!" Diesen Wahlspruch haben sich Thomas Knedel und Uwe Schüler, beides Geschäftsführer der SKIM GmbH, ausgesucht. Mitte 2006 haben sie ihr Unternehmen gegründet, wobei SKIM für "Schüler Knedel Immobilienmanagement GmbH" steht. Beide sind im Rhein-Main-Gebiet zuhause, sind aber bundesweit aktiv - und dies besonders für Investoren, die große Einkaufsmärkte finanzieren und dabei verdienen wollen. Das Augenmerk gilt auch den potentiellen Interessenten in Großbritannien. Wer sind die beiden Immobilienmanager?
Thomas Knedel, Jahrgang 1968, ist Urfrankfurter. Nach der Zivildienstzeit studierte er an der Fachhochschule Frankfurt Bauingenieurwesen und hat nach dem Examen 1997 drei Jahre als Ingenieur bei großen Baufirmen gearbeitet. Eine Weiterbildung zum Immobilienökonom schloss sich an, denn er hatte schon immer ein Faible für eine entsprechende Tätigkeit. Zwei Jahre war er dann bei der DIV (Deutsche Immobilienfonds GmbH, 1994 als Beteiligungsunternehmen der Landesbank Hessen-Thüringen, Girozentrale, gegründet), ehe er mit seinem Freund Uwe Schüler die SKIM gründete. Dieser hatte ihn übrigens bei der DIV eingestellt.
Uwe Schüler ist Jahrgang 1963 und stammt aus Jugenheim an der Bergstraße. An der Uni Frankfurt studierte er Rechtswissenschaften. Noch heute erzählt er voller Stolz, dass er schon in jungen Jahren sein erstes Verwaltungsstreitverfahren, das sich über zehn Jahre hinzog, gewonnen habe. Ihm gelang es, die Einberufung zur Bundeswehr mit rechtlichen Mitteln "abzuschmettern". Nach dem Ersten Staatsexamen 1989 legte er 1992 das Zweite ab. Nach einem Auslandsaufenthalt erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt. Ein bisschen Kommunalpolitik gehört auch zur Vita. Im März 1993 wurde er bei der DG Unternehmensjurist. Über verschiedene Immobilienfonds kam Schüler im August 1999 zur DIV. Und damit schließt sich der Kreis.
Beide, inzwischen gute Freunde geworden, entschlossen sich im Oktober 2006 zur Selbständigkeit. Unternehmensberater Andreas Hammer besorgte das notwendige Startgeld, so dass sie sich im Bereich "Einzelhandel" - vornehmlich SB-Märkte mit über 10.000 Quadratmetern - engagieren konnten. "Wir ermöglichen, dass die Investoren Geld verdienen", sagt Schüler, "Geld verdienen auch mit kurzfristigen Immobilien." Dabei werden mit dem Kunden individuelle Lösungen entwickelt, die zu Wertsteigerungen führen. Es werden "Zeit und Maßnahmenpläne" erstellt. Und die Objekte werden auf Wunsch auch "ganzheitlich" betreut. Der Kunde entscheidet jeweils, welche Leistungsteile er in Anspruch nehmen will. Eines der jüngsten Objekte ist eine Handelsimmobilie in Stralsund.
SKIM betreibt auch Fondsmanagement für Dritte als Kerngeschäft. Die Kunden sind vorrangig institutionell, aber auch private Investoren sind dabei. Zu den Hauptkunden werden derzeit insbesondere geschlossene Immobilienfonds gezählt.
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