Home

Was taugt Ihre Geschäftsidee?
Lassen Sie hier Ihr Vorhaben kostenlos auf Hand und Fuß testen. Starten Sie jetzt!

Kontakt
E-Mail
Impressum
 

 
Dem Energieverlust auf der Spur

Der Heddernheimer Daniel Grabmann stopft die Wämelöcher
 

Brautkleider von Doris Ivànschitz

"Ich mache die Eigentümer von Wohngebäuden glücklich", sagt Daniel Grabmann schmunzelnd. Der 27-jährige Heddernheimer ist Energieberater und kann zielsicher die Schwachstellen eines Gebäudes lokalisieren. In dem Frankfurter Stadtteil hat er in der Nassauer Straße 2-6 sein Büro. Als Mitglied des örtlichen Gewerbevereins kennt und schätzt man ihn.

Daniel Grabmann, der aus der Heizungsbranche kommt, hat sich mehrfach qualifiziert. Er darf sich Betriebswirt nennen, Fachkraft für Solartechnik und ist auch staatlich geprüfter Energieberater. Bei der Handwerkskammer hat er die Prüfungen abgelegt. "Ich habe in mich selbst investiert", meint er dazu. Die Altbausanierung habe ihn schon immer fasziniert.

Die Palette der Möglichkeiten, in einem Haus Energie zu sparen, ist groß. Daniel Gabmann kennt die Tipps und auch die möglichen Förderungen durch eine Vielzahl von staatlichen Programmen. Der Paragraphendschungel sei manchmal sehr wirr, sagt er. Die Schwachstellen eines Hauses können vielfältig sein, fährt er fort. Es könne die Gebäudehülle sein, es könnten vornehmlich die Fenster oder auch das ungedämmte Dach sein. Jeder Winkel eines Gebäudes müsse bedacht werden, auch der Keller, und natürlich auch die Rohrleitungen.

Zunächst studiert Grabmann den Plan des Hauses. Schon daraus lassen sich oftmals Schwachstellen herauslesen. Und natürlich ist das Baujahr wichtig, um so Rückschlüsse auf verwendete Baumaterialien zu ziehen. Bei alten Häusern, betont er, müssten zusätzlich noch die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Nach einem Ist-Zustand als Grundlage werde mit dem Hausbesitzer über seine Vorstellungen gesprochen und danach das Gutachten schwerpunktmäßig erstellt. Schon eine Außendämmung könne eine Energieeinsparung von 30 Prozent bedeuten, fügt er hinzu.

Aber nicht nur konkrete Dämmmaßnahmen, also oftmals Um- oder Einbauten, gehören zu seinem Beratungsprogramm. In vielen Fällen würden beispielsweise Mieter falsch lüften. Permanent gekippte Fester lassen die Außenwände auskühlen. Mehr Energie werde verbraucht und auch die Schimmelbildung begünstigt. Vorteilhaft - auch für die Gesundheit - sei ein kurzes Querlüften.

Selbstverständlich ist der 27-jährige Energieberater auch der richtige Ansprechpartner für den inzwischen vom Gesetzgeber in bestimmen Fällen ab 2008 - beispielsweise Verkauf - vorgesehenen Energiepass, wobei zwischen bedarfsorientiertem und verbrauchsorientiertem Pass unterschieden werden muss. Dieser Energieausweis ist Teil der Energieverordnung von 2006. Er wird bundeseinheitlich berechnet und ist somit von Flensburg bis Berchtesgaden vergleichbar. Mit dem Pass können auch Laien den Heiz-Verbrauch erkennen und mit anderen Wohnungen vergleichen. Damit können unliebsame Überraschungen vermieden werden.

Die Kosten für einen Energiepass schwanken zwischen 250 und 450 Euro für den bedarfsorientierten Pass und zwischen 75 und 130 Euro für den verbrauchsorientierten, wobei die Größe und die Zahl der Wohnungen auch eine Rolle spielt. Für eine Energieberatung vor Ort werden je nach Größe und Alter des Hauses zwischen 300 und 500 Euro fällig, bei Wohnblocks steigt natürlich der Betrag.


 

zurück

NEWS

Aktuell

mehr ...

Praxisleitfaden für Existenzgründer

Jeder, der den Schritt in die Selbständigkeit wagt, findet hier nicht nur brauchbare Ratschläge und notwendige Tipps, sondern unentbehrliches Grundlagenwissen.
 

mehr ...