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Liquiditätsplan

Einnahmen- und Ausgabenpläne fließen in die sogenannte Liquiditätsplanung ein. Mit dieser läßt sich die ständige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens planen. Sie ist nicht mit dem Gewinn oder dem Verlust des Geschäftes zu verwechseln. Es handelt sich bei der Liquiditätsplanung um eine völlig andere Betrachtung. Ein neu gegründetes Unternehmen kann kurzfristig durchaus mit Verlust arbeiten. Dies ist sogar der Normalfall. Die Liquidität, also die Zahlungsfähigkeit, muß allerdings immer gewährleistet sein.

Bezugspunkt für die Liquiditätsplanung sind die zu erwartenden Geldströme, geordnet nach den Zahlungsterminen.
 

Liquiditätsplanung

1.Monat

2.Monat

3.Monat

Daten

Plan

Ist

Plan

Ist

Plan

Ist

A. Liquide Mittel
Kassenbestand
Bank- und Postbankgebühren

 

 

 

 

 

 

Summe der liquiden Mittel

 

 

 

 

 

 

B. Einnahmen
ausstehende Forderungen
geplante Umsätze
Anzahlungen
Steuererstattungen
Privateinlagen
sonstige Einnahmen

 

 

 

 

 

 

Summe der Geldeingänge

 

 

 

 

 

 

C. Ausgaben
fällige Verbindlichkeiten
geplanter Waren- und Materialeinsatz
Personalkosten
Betriebssteuern
Kapitaldienst (Zins und Tilgung)
Investitionen / 1. Warenlager
Einlösung von Schuldwechseln
Privatentnahmen (Lebensunterhalt)
Mehrwertsteuer-Zahllast
sonst. Ausgaben (Miete, Kfz, Reisekosten, Werbung usw.)

 

 

 

 

 

 

Summe der Geldausgänge

 

 

 

 

 

 

Liquiditätsrechnung
A. Liquide Mittel
+ B. Summe der Geldeingänge
-C. Summe der Geldausgänge
=Überschuß (+)oder Unterdeckung (- )

 

 

 

 

 

 

Ausgleich durch Kontokorrentkredite

 

 

 

 

 

 

 

Mit dieser Tabelle kann die Liquidität vorausgeplant werden - später werden die tatsächlichen Zahlen zum Vergleich eingetragen.
 

Insbesondere die Überlegung, daß Fremdkapital zu termingebundenen Belastungen führt (Zins- und Tilgungszahlungen), die kontinuierlich zu entrichten sind, macht eine präzise Planung erforderlich. Gemeinsam mit der Kapitalbedarfsplanung, die Sie bereits kennengelernt haben, ist die Finanzierungsplanung eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.


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